Aktuelles

Ziel erreicht! Was aus dem Vorhaben von Annette Deutschle wurde.
Im zurückliegenden August erhielten der Partnerschaftsverein und alle sonstigen Unterstützer und Unterstützerinnen des Projektes von Anntette Deutschle von ihr den überaus erfreulichen und eindrucksvollen Bericht über den Fortgang ihres Vorhabens und dessen gelungene Vollendung.
Bericht von Annette Deutschle.pdf
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Ausbildung junger Frauen im Friseurhandwerk in Villa El Salvador
Nebenstehend stellen wir Ihnen die Ausbildung junger Frauen im Friseurhandwerk in Villa El Salvador als ein Vorhaben im Rahmen der Städtepartnerschaft Villa El Salvador-Tübingen vor.
Ausbildung junger Frauen im Friseurhandw[...]
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Über den Tellerrand raus
Hier finden Sie den Artikel des Schwäbischen Tagblatts
vom 21. Dezember 2012 in lesbarer Form.
Tagblatt.pdf
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Der Job vor dem Spiegel hat immer Spaß gemacht - aber jetzt nimmt sich die

Friseuse Annette Deutschle im Salon Schäfer eine Auszeit für ein Jahr in Peru.

Seit einigen Monaten arbeitet Anette Deutschle im Centro de Educacion

Ocupacional "Santa Rafaela Maria" in Villa El Salvador in der Ausbildung junger Frauen im Frieseurhandwerk.Hier veröffentlichen wir ihren Brief, in dem sie ihre ersten Erfahrungen über ihre Arbeit und das Leben dort schildert.

Brief von Annette Deutschle.pdf
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Hier finden Sie den vorstehenden Artikel des Schwäbischen Tagblattes
vom 06. Nov. 2012 in lesbarer Grösse.
Interview mit Adrian Rios aus Villa El S[...]
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Besuch von Tübingens 1.Bürgermeister Michael Lucke in Villa El Salvador

 

In der Zeit vom 1. bis zum 7. Juli 2012 besucht der 1. Bürgermeister Michael Lucke gemeinsam mit der Gemeinderätin Annette Schmidt, Tübingens Partnerstadt Villa El Salvador. Michael Lucke wird sich mit dem Bürgermeister der Partnerstadt und Vertretern der dortigen Verwaltung zu Gesprächen treffen. Hierbei vertritt er auch die weiteren Partnerstädte von Villa El Salvador, Santa Coloma (Spanien), Reze (Frankreich) und Amstelveen (Niederlande), um über mögliche gemeinsame Projekte, wie beispielsweise auf dem Gebiet Wasser /Abwasser zu beraten.

 

Herr Lucke wird auch die Organisationen besuchen, mit denen wir, der Peru-Arbeitskreis, seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen pflegen, wie das Kommunikationszentrum und die Schule Fe y Alegria, Partnerschule des Uhland-Gymnasiums, zutrifft. Darüber hinaus wird er neben anderen Organisationen den Verein Trino, den Altenverein Martincitos und das Radio Stereo Villa im Kommunikationszentrum besuchen, mit denen die Lebenshilfe, die Begegnungsstätte Hirsch und Radio Wüste Welle Verbindungen pflegen.

 

Am Mittwoch dem 4.Juli findet im Saal Cesar Vallejo des Kommunikationszentrums ein Abend der Partnerschaft statt.

 

Die jetzige Reise des 1.Bürgermeisters ist bereits die zweite offizielle Reise in die Partnerstadt. Der erste offizielle Besuch dort fand im Jahre 2009 in Begleitung seiner Frau Christa Lucke, mit Walter Schwenninger vom Peru-Ak und in dessen Funktion als 1.Vorsitzendem des Partnerschaftsvereins und Nani Mosquera-Schwenninger statt.



Partnerschaftstreffen in Vill El Salvador am 4.Juli 2012
Nebenstehendes PDF- Dokument beinhaltet das Programm des Partnerschaftstreffens im Centro de Comunicacion in Villa El Salvador am 04.07.2102
Programa_Tubingen_Encuentro de Hermandad[...]
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Villa El Salvador hat einen neuen Bürgermeister

Von links nach rechts: Stadtrat Rafael Cumpen, Bürgermeister Iñigo, Elizabeth Ubillús


 Am Dienstag, den 27. Dezember 2011, hat das Oberste Wahlamt in Peru die Entlassung des Bürgermeisters von VES, Santiago Mozo, erklärt. Der stellvertretende Bürgermeister, Guido Iñigo, hat am 28. Dezember, als neuer Bürgermeister sein Amt angetreten.
 
Es waren die Organisationen und einige Gemeinderäte, die sich stark für die Entlassung von Mozo eingesetzt haben.
 
Mozo wurde 2008 wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe und vier Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
 
Die ersten zwei Jahre seiner Gefängnisstrafe durfte er in Freiheit verbringen. Als vorbestrafte Person, die ihre Strafe noch nicht abgegolten hat, hätte er auf keinen Fall für ein öffentliches Amt kandidieren und nie Bürgermeister werden dürfen.
 
Der neue Bürgermeister, Guido Iñigo, von der gleichen Partei wie Mozo, der Peru Posible, ist 26 Jahre alt, und kommt aus Andahuaylas, in den peruanischen Anden.
In Villa El Salvador betreibt er zusammen mit seinem Vater mehrere Eisenwarengeschäfte „Matizados Kevin“ im Industriepark von Villa El Salvador.
 
Die Organisationen von VES erwarten von dem neuen Bürgermeister Transparenz und Zusammenarbeit mit den sozialen Organisationen von Villa El Salvador.
 
Das erwarten auch wir hier in Tübingen.



Verleihung des Preises Walter Schwenninger „Ciudadano del mundo“ (Weltbürger)

am 15. Dezember 2011
im Kommunikationszentrum in Villa El Salvador


Am 15. Dezember 2011 wurde im Kommunikationszentrum von Villa El Salvador eine besondere Zeremonie gefeiert. Es wurde ein Preis mit dem Namen von Walter Schwenninger vergeben.
 
Die Preisträger sind zehn Institutionen oder Organisationen, die  sich in irgendeiner Weise für soziale Gerechtigkeit, für den Frieden oder für die Bewahrung der Natur in Lima Sur einsetzen. Lima Sur  mit seinen 2 Millionen Einwohnern umfasst die südlichen Distrikte der Hauptstadt. Um einige der Preisträger zu nennen:
•    Im Nebendistrikt von  Villa El Salvador, San Juan de Miraflores, gibt es die Organisation „El Brillante“, die  für ihr soziale Engagement bekannt ist.
•    In Villa María del Triunfo, wo der größte Fischmarkt in Lima ist, gibt es eine Gruppe von Einwohnern, die die „Coalición Comunitaria“ gegründet hat, um dafür zu kämpfen, dass ihre Jugendlichen nicht drogenabhängig werden.
•    In Lurín arbeitet die „Frente de defensa ecológico“. Sie schützt die Umwelt in Lima Sur.
•    In Villa El Salvador arbeitet die Organisation „Los Martincitos“. Sie ist seit Jahren um die älteren Einwohner unserer Partnerstadt bemüht, die dort eine zweite  Heimat gefunden haben. Es gibt Alphabetisierungskurse für Bauern und Bäuerinnen, die aus dem Hochland kommen und nie die Schule besucht haben. Ihre Teilnehmer machen Musik, spielen Theater und manche tragen ihre Gedichte vor. Es wird gebastelt  und  Kunsthandwerk verkauft.  Die Menschen sind sehr arm und bekommen dreimal in der Woche eine Mahlzeit. Viele sprechen nur Quechua, die indianische Sprache. Fast niemand bezieht Rente; somit sind sie abhängig von ihren Kindern oder der Gemeinschaft. Viele mussten in den Zeiten der Gewalt nach Lima fliehen
•    Die Kongregation „Maryknoll“ wird auch ausgezeichnet. Diese Schwestern und Priester leben mit den Armen. Sie sagen, „die Armen evangelisieren uns“.
•    Ausgezeichnet werden auch Jugendliche, die sich für ihr Recht auf Bildung einsetzen in der  Nationalen Technischen Universität in Villa El Salvador.
Mit dem Kommunikationszentrum, das die Preisverleihung organisierte, gibt es eine lange gemeinsame Geschichte: 1982 war Walter  Schwenninger das erste Mal in Villa El Salvador, um diese Stadt und seine Einwohner, die bekannt waren wegen  ihrer Selbstorganisation und Solidarität, kennen zu lernen.
 
Eine Ausstellung  über Walter  Schwenninger und sein breites und beharrliches Engagement für Gerechtigkeit und Frieden und die Freundschaft zwischen den Völkern wurde bei der Preisverleihung gezeigt.
 
Mit diesem Preis wird das Engagement vieler Menschen geehrt. Sie erinnern an Walter Schwenninger. Als „ciudadano del mundo (Weltbürger) hat er über viele Jahre in Villa die Völkerfreundschaft und den  Einsatz für die Menschen, ihre Kultur und Umwelt vorgelebt.



In diesem Video wird begründet, warum der Preis Walter Schwenninger gewidmet ist. Mit dem Preis wird das Engagement von  Walter für  Frieden und soziale Gerechtigkeit gewürdigt. In dem Filmbeitrag wird unter anderem über seine Erfahrung in Nigeria, wo er als Freiwilliger beim Roten Kreuz im Flüchtingslager das Essen für die Kinder organisiert hat, was sein ganzes Leben geprägt hat,  bis hin zu seinem Einsatz in Peru und in Villa El Salvador für  Menschenrechte und seinen Kampf für eine gerechte Gesellschaft in Peru.
 
Weitere Videos sind in You Tube zu sehen.