Soziale Organisationen:

Centro de Comunicacion Popular

Selbstdarstellung des Kommunikationszentrums in Villa El Salvador von 2009
Das Kommunikationszentrum ist unsere wichtigste Partnerorganisation in Villa El Salvador. Es besteht aus dem Radio Stereo Villa,dem Fernsehkanal 45 und dem Institut María Elena Moyano
CECOPRODE VES 2009.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

FEPOMUVES

 

Maria Elena Moyano


Frauen haben in den letzten 30 Jahren die Metropole Lima sehr verändert. Sie haben sich für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und denen ihrer Familien eingesetzt.

In Villa El Salvador haben die Frauen 1983 die FEPOMUVES gegründet. Sie haben  Volksküchen und Ein-Glas- Milch-Programme organisiert.  Als 1983 Alfonso Barrantes als erster linker Bürgermeister gewählt worden ist, hat die Stadtverwaltung von Lima sehr eng mit den Organisationen gearbeitet. Das Ein-Glas-Milch Programm hat Unterstützung bekommen und  die Frauen haben erreicht, dass dieses Programm mit einem  Gesetz als Recht für die Organisationen verabschiedet worden ist.

María Elena Moyano hat als Präsidentin der FEPOMUVES eine ganz wichtige Rolle für die Weiterentwicklung der Organisation gespielt. In dieser Zeit ist das Ein-Glas-Milch Programm verstärkt worden, auch  die Volksküche ein Büro für legale Hilfe und der Bereich Gesundheit mit ihren Gesundheitspromotorinnen sind gegründet worden.


Ende der 80-er Jahren Anfang der 90 Jahren hatte die Gewalt auch Villa El Salvador erreicht. Die engagierten Menschen in Villa wurden von der terroristischen Organisation Leuchtende Pfad bedroht. Diese haben dort engagierte Menschen, die sich für Frieden mit sozialer Gerechtigkeit eingesetzt haben, ermordet.

Die Frauen haben gegen Gewalt und für die Menschenrechte demonstriert.


Am 15. Februar 1992 wurde María Elena Moyano von Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) ermordet. Sie hat für ein würdiges Leben der Menschen in Villa El Salvador gekämpft. Sie war eine mutige Frau und ist in Peru als "Mutter Courage" bekannt.



 

MUSAS INSPIRADORAS DE CAMBIOS

ASOCIACION DE MUJERES CON DISCAPACIDAD

MUSAS INSPIRADORAS DE CAMBIOS

 

 


 

Hinter dem dargestellten Namen verbirgt sich ein Verein behinderter Frauen, der sich für die Verwirklichung der in der UNO-Konvention für die Rechte behinderter Menschen festgelegten Normen einsetzt. Für diese Arbeit erhielt diese Gruppierung am 15. November 2013 in Villa El Salvador den diesjährigen Walter-Schwenninger-Preis.

 

Im untenstehenden Dokument ist mehr über die Arbeit dieser Frauen zu erfahren. 

Deporte y Vida

Im Jahre 2006 war Deporte y Vida zum Strassenfussballturnier in Berlin eingeladen.

Sie waren auch in Tübingen.

Selbstdarstellung , deutsch
Deporte y Vida.pdf
PDF-Dokument [11.5 MB]

 

 

 

Als weitere Preisträgerin erhielt auch die BIldungseinrichtung CEDEC mit ihren Schulen Deporte y Vida für ihre Arbeit am 15. November 2013 in Villa El Salvador den diesjährigen Walter-Schwenninger-Preis.

 

Über CEDEC-Deporte y Vida ist im untenstehenden Dokument eine ausführliche Darstellung zu finden.

CEDEC -Deporte y Vida.pdf
PDF-Dokument [79.5 KB]

Martincitos

 

Los Martincitos

 

Die Martincitos werden nach dem Heiligen Fray Martín de Porras benannt, er war immer für die Armen da, er hat geschafft, dass Hund, Katze und Maus zusammen von einem Teller gegesen haben. Er ist sehr beliebt in Peru.

 

Die "Martincitos " existieren seit mehr als 20 Jahren. Walter und ich waren schon vor 17 Jahren dort und haben die alten Frauen und Männer besucht. Es sind sehr arme Leute, die meisten von Hochland ,sie haben als Muttersprache Quechua, sie haben keine Rente und sie sind vor vielen Jahren nach Villa El Salvador gekommen, viele von ihnen auch wegen der Gewalt, geflohen vor dem "Leuchtenden Pfad" und vor dem Militär.

 

Einmal, als wir dort waren, hat uns eine Frau ein Heft immer gezeigt, wir fragten sie und sie sagte ganz stolz, dass sie lesen und schreiben lerne.

 

Die Martincitos kommen drei Mal in der Woche und bekommen ein Mittagessen. Es sind viele, die immer da sind, ca. 120 Personen. Die Helfer sind hauptsächlich Freiwillige .

 

Es gibt auch eine Werkstatt, wo sie Kunsthandwerk lernen zum Verkaufen, um so etwas Geld zu verdienen, das sie immer nötig haben.

 

Wir haben mit unseren entwicklungspolitischen Studienreisen die Martincitos besucht und haben uns mit ihnen ausgetauscht. Auch finanzielle Unterstützung haben sie von einigen Mitgliedern unserer Gruppe bekommen.

 

Als wir dort waren, hat Walter immer gefragt, ob sie wieder in ihre Dörfern zurückkehren wollten. Es waren ganz wenige, die dies bejahten. 2006 hat Walter die Frage wieder gestellt und viele haben ihre Hand erhoben. Wie sie das schaffen können? Es gibt Rückkehrer- Programme, aber die Kinder sind jetzt in Lima geblieben und deswegen ist es sehr schwierig, aber die Sehnsuchz nach ihrem Dorf ist jetzt nicht mehr mit der Angst vor der Gewalt verbunden. Es ist ein großer Schritt nach vorne.

 

In Tübingen gibt es jetzt eine Gruppe im "Hirsch", die mit den Martincitos eine Partnerschaft hat, sie schreiben Briefe und schicken sich gegenseitig Bilder. Einmal im Monat gibt es ein Solidaritätsmittagessen im "Hirsch", um die Martincitos zu unterstützen.

 

2011 hat die Organisation Los Martincitos den Preis "Walter Schwenninger Weltbürger" wegen ihres großen sozialen Engagements bekommen.

 

Nani Mosquera-Schwenninger

 

 

                Bild links:    Die aktiven Leute von Martincitos mit

                                  Nani Mosquera-Schwenninger im März 2013

                Bild rechts:  Freiwillige Helferinen kochen das Mittagessen.

                                  Heute gibt es Fisch.